8. Januar 2019
Untersegelt

Ja, trifft es irgendwie. Und der Winter dauert noch ewig. Die Tage sind kurz, die to-do-Liste immer noch lang. Findus ist ohne Maschine. Nächste Woche wird entschieden ob die alte reparabel ist oder ob es der 1GM10 wird. In dem Zug kommt auch ’ne neue Schraube. Der Mast muss gelegt werden um ggf ’n neues Kabel für Funk zu legen. Vielleicht geht auch das alte und muss nur mit Stecker und Antenne versehen werden.

Die Elektrik ist auch noch nicht weiter. Warten aufs neue Schaltpanel. Schweren Herzens habe ich entschieden, dass das alte, das Original von Nilling, weichen muss. Ich mag ja keine Veränderungen, aber das alte schafft es nicht mehr.

Nun sitze ich im Salon und die Heizung pustet. Der Wind lässt das Boot ordentlich erzittern, den Mast vibrieren und das Wasser gegen den Rumpf schlagen. Es schaukelt ordentlich. Ich liebe es. Ich mag das Geräusch des Windes. Aber noch mehr mag ich draußen zu sein. Ich vermisse das Segeln. Das einzige was mich alles andere vergessen lässt. Und doch ist da diese Angst alles vergessen zu haben. Jemand sagte mal zu mir, das Erlernte brennt sich in die Matrix ein, so dass das frisch errungene Wissen nicht mehr als Fremdling und Erhebung in der Oberfläche wahrnehmbar ist. Und wenn Hirn und Verstand doch wegbrechen, der Körper es immer noch weiß. Ich hoffe er behält recht…

Auf dem kleinen Bär kann ich zwar auch raus, aber Findus ist für mich einfach was anderes…⛵💖😉

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